Grundlagen zum Fotografieren mit dem Handy

Dass ich nicht wirklich ein Freund vom Fotografieren mit dem Handy bin, habe ich ja schon öfters geschrieben. Da mich aber regelmäßig Anfragen hierzu erreichen, möchte ich an dieser Stelle ein paar Tipps geben, wie Handybilder besser gelingen.

Der Vorteil der Handyfotografie liegt insbesondere darin, dass man die Handykamera bzw. das Smartphone immer dabei hat, ob im Alltag, im Urlaub oder am Abend beim Ausgehen. Allzeit bereit hält sie die kleinen Momente des Lebens, Urlaubserinnerungen oder Partybilder als Schnappschüsse für die Ewigkeit fest. Nur leider sehen die meisten Handybilder dann auch danach aus. Doch das lässt sich mit dem richtigen Hintergrundwissen vermeiden.

Die Handykamera ist immer verfügbar

Kaum ein aktuelles Mobiltelefon kommt noch ohne Handykamera aus. Dabei werden die eingebauten Kameras dank immer höherer Auflösung auch qualitativ ständig besser. Mittlerweile erreichen die aktuellen Modelle annähernd die Qualität, über die qualitativ hochwertige Digitalkameras noch vor ein paar Jahren verfügten. An professionelles Equipment reichen auch heutige Handykameras bei Weitem nicht heran – trotz aller technischen Entwicklungen und immer höherer Auflösung. Ihr großer Vorteil liegt ganz woanders, und zwar in ihrer ständigen Verfügbarkeit. Und in der Spontanität liegt auch der Reiz des Fotografierens mit Smartphone oder Handy. Lustige oder bewegende Szenen können einfach aus dem Moment heraus festgehalten werden.

So holen Sie das Beste aus Ihrer Handykamera heraus

Um ein optimales Ergebnis zu erzielen und störende Effekte zu minimieren, gilt es aber auch bei der Handyfotografie ein paar Dinge zu berücksichtigen. Das fängt an mit der Auswahl des geeigneten Geräts und endet mit einer ruhigen Handhaltung. Dabei müssen Sie auf der Suche nach einer guten Handykamera nicht unbedingt zum derzeit neuesten iPhone 5 greifen. In dieser Saison präsentieren auch viele andere Anbieter eine vielversprechende Kameratechnik: Zu dieser zählt dabei unter anderem das Galaxy S3 bei 7mobile.de. Doch alle Technik nützt nichts, wenn Sie als Fotograf sie nicht korrekt bedienen.

  • Kameras mit einer hohen Auflösung wählen: Die Auflösungen der aktuellen Handykameras reichen mittlerweile an die Auflösungen heran, über die vor einigen Jahren nur wirklich gute Digitalkameras verfügten. Dabei gilt: je größer der Megapixel-Wert, umso großflächigere Bilder sind möglich. Über die Qualität der Bilder sagt die Angabe an sich allerdings erst mal nichts aus, insbesondere läßt sich sogar sagen, je höher die Megapixel-Zahl, desto höher auch das Bildrauschen und die Verwacklungsgefahr. Aber es lassen sich mit zunehmender Auflösung immer mehr Details festhalten und auch in der Endbearbeitung lässt sich aus hochauflösenden Bildern mehr herausholen. Was man als Handy-Fotograf auch schnell übersieht: Bilder in höhere Auflösung benötigen viel Platz auf der Speicherkarte. Darum sollte man beim Kauf des Handys nicht nur auf die Pixelzahl achten, sondern auch die Kapazität des Speichers berücksichtigen.
  • Die Aufnahmeeinstellungen überprüfen: Die Standardeinstellung ist bei vielen Smartphones nicht unbedingt auch immer die Einstellung mit der höchsten Auflösung. Mit Einstellungen wie "Fein" oder gar "Superfein" lässt sich meist eine bessere Bildqualität erreichen. Dabei gilt es zu beachten, dass je höher die Auflösung und Qualität gewählt werden, desto größer auch die zu speichernden Dateien werden.
  • Digitalen Zoom weglassen: Manch ein Handyfoto erscheint später auf dem Rechner grob und pixelig, und das trotz hoher Auflösung. Der Grund hierfür: Die meisten Handykameras verfügen lediglich über einen integrierten digitalen Zoom, anstelle eines besseren optischen Zooms. Dabei wird das Bild nicht wirklich herangezoomt, sondern lediglich beschnitten oder hochskaliert. Das bedeutet, dass die fehlenden Pixel von einer Software einfach ins Bild hinein gerechnet werden. Aus diesem Grund sollte man ohne analogen Zoom darauf verzichten, das Motiv per Knopfdruck näher heranzuholen, sondern sich stattdessen durch Verkürzen des Abstands der Problematik zu entziehen.
  • Nicht mit Blitz fotografieren: Die Problematik der richtigen Beleuchtung stellt sich nicht nur bei Handykameras – selbst bei vielen Digitalkameras gelingt das Fotografieren mit dem integrierten Blitz nur mäßig. Im schlimmsten Fall werden die Bilder dank LED-Flash stark überbelichtet. Wer extreme Schatten, starke Kontraste und falsch wiedergegebene Farben vermeiden möchte, der sollte wirklich nur im Notfall auf den automatischen Blitz zurückgreifen und lieber die natürlichen Lichtverhältnisse nutzen.

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1 Kommentar
Najim am 01.03.17 um 14:31 Uhr
Brauche es für eine Informatik Arbeit.Hat mir echt Geholfen,danke :D

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